Gastartikel: 5 Superfoods für eine gesunde Verdauung

5 Superfoods bei verdauungsproblemen

Die Balance unseres gesamten Organismus hängt von vielen Aspekten ab, nicht zuletzt von der Ernährung. Das Sprichwort „Man ist, was man isst.“ bewahrheitet sich auch an dieser Stelle immer wieder. Eine gestörte oder schlechte Verdauung kann viele Probleme mit sich bringen und zu einer Belastung im Alltag werden. Von Blähbauch und Verstopfungen bis hin zu Durchfällen ist alles möglich. Verschiedene Lebensmittel, sogenannte Superfoods, unterstützen die Verdauungsprozesse und tragen gezielt zu einer erhöhten Vitalität bei.

 

Heute zeigt dir Patrick von https://www.vital-fit-und-gesund.de ein paar dieser besonderen Nahrungsmittel, die dir bei Verdauungsschwierigkeiten ein wenig unter die Arme greifen können.

 

Sauerkraut – vielseitig und unterstützend

 

Auch wenn Sauerkraut öfter nachgesagt wird, dass es zu Blähungen führen kann, besteht hier ein Irrtum. Denn die enthaltenen Probiotika helfen sogar dabei, Blähungen zu reduzieren.

Wer regelmäßig Sauerkraut isst, hilft dem Organismus, gutartige Bakterien in der Darmflora anzusiedeln und nach und nach schädliche Mikroorganismen von den Darmwänden zu verdrängen. Eine gesunde Darmbevölkerung stärkt außerdem das Immunsystem.

Die enthaltene Milchsäure wirkt fördernd für die Verdauung und durch den hohen Anteil an Ballaststoffen wird zudem für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl gesorgt. Zusätzlich kann mit Sauerkraut auch das Risiko für Darmkrebs ein wenig minimiert werden.

 

Rote Bete – nicht nur leicht verdaulich

 

Rote Beten sind nicht nur reich an Ballaststoffen sondern können vom Darm auch leicht verdaut werden. Hier muss sich der Darm nicht plagen, sondern kann mit wenig Aufwand viele Nährstoffe gewinnen. Ein großer Vorteil besteht auch darin, dass sie einen hohen Sättigungswert bei wenigen Kalorien aufweisen.

In der Roten Bete sind zahlreiche Nährstoffe enthalten, denen eine verdauungsfördernde Wirkung nachgewiesen werden konnte.

Das Betain, welches als bioaktiver Pflanzenstoff eingestuft wird, erhöht die Produktion des Magensaftes und unterstützt Bakterien und Hefen beim Wachstum im Organismus. Hiermit können nicht nur Blähungen ein wenig eingedämmt werden, gleichzeitig kann auch Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln Einhalt geboten werden.

Verschiedenen Inhaltsstoffen wird eine antibakterielle, antiallergische und sogar antivirale Wirkung zugeschrieben, was sich nicht nur auf den Darm und die Verdauung positiv auswirkt.

Zusätzlich weist die Rote Bete einen hohen Anteil an Magnesium auf, welches die Darmtätigkeit wieder ein wenig in Schwung bringt.

Vor allem der frisch zubereitet Rote Bete Saft wirkt wahre Wunder bei der Verdauung. Hier wird besonders gegen Verstopfung und Bauchschmerzen angekämpft.

 

Leinsamen – schon von Oma verwendet

 

Auch wenn heutzutage vor allem die Rede von Chiasamen ist, sind vor allem Leinsamen als Nahrungsmittel und für ihre Wirkung auf unsere Verdauung seit langem bekommt.

Diese bieten gesunde Fette, darunter viele der wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die nur in wenigen pflanzlichen Lebensmitteln in ausreichender Anzahl vorkommen.

Bei Verdauungsproblemen können Leinsamen sowohl bei Durchfällen, Verstopfungen als auch bei Blähungen helfen.

Zur besseren Verwertung solltest du die Samen vor Verzehr bereits zerkleinern oder sogar schroten. Aufgelöst in Wasser bilden sie eine schleimige Substanz, die besonders gut vom Körper aufgenommen wird und beispielsweise bei Erkrankungen wie einer Magen-Darm-Grippe heilend verabreicht wird.

 

Ingwer – vielseitig einsetzbar

 

Die Wirkung von Ingwer war schon in der Antike bekannt, weshalb er schon damals bei Störungen und Problemen der Verdauung eingesetzt wurde. Dabei kann die Wurzel bei sehr unterschiedlichen Verdauungsproblemen unterstützen und die Folgen ein wenig lindern.

 

Ingwer wirkt nicht nur entzündungshemmend sondern auch antibakteriell und kann die Verdauung ankurbeln. Vor allem bei Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Übelkeit kann die kleine Wunderwurzel sehr gute Erfolge mit sich bringen.

Als besonders hilfreich hat sich die Zubereitung als Tee bei Verdauungsproblemen bewährt, da die Inhaltsstoffe auf diese Art und Weise am besten und am schnellsten aufgenommen werden können.

Hierfür musst du lediglich ein bis zwei fingernagelgroße Stücke Ingwer zerkleinern und mit heißem Wasser aufkochen. Diese Brühe kannst du rund 10 Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Der Tee sollte mehrmals täglich getrunken werden damit er seine volle Wirkung entfalten kann. Hiermit wird nicht nur die Verdauung unterstützt, auch der Gallenfluss, der Magensaft und der Speichel werden angeregt.

 

Ballaststoffe – die Schwerverdaulichen

 

Die langkettigen Kohlenhydrate sind allgemein für den Darm wichtig, dennoch sollten sie zur rechten Zeit zugeführt werden. Wer dachte, dass eine ballaststoffreiche Kost den ganzen Tag über gesund ist, der irrt.

Vor allem am Morgen sollten sie vermehrt eingenommen werden. Tagsüber sollten Kohlenhydrate nach und nach reduziert werden, damit der Darm abends und nachts zur Ruhe kommen kann.

Bei langkettigen Kohlenhydraten hat die Verdauung generell einiges zu tun. Denn diese können nur durch aufwendige Vorgänge in ihre Einzelteile zerlegt und dem Organismus zur Verfügung gestellt werden. Aber auch unverdauliche Ballaststoffe haben ihren Zweck im Verdauungssystem und verkürzen die Aufenthaltszeit unserer Nahrung im Darm.

 

Fazit

Es gibt weitaus mehr als fünf Superfoods, die unsere Verdauung anregen, aber es reicht bereits die Kombination von zwei bis drei Varianten, damit alles wieder in‘s Lot kommt.

Sobald ein paar wenige Ergänzungen regelmäßig in den Alltag integriert werden, kannst du schon binnen kurzer Zeit die ersten Erfolge bemerken.

Wichtig: neben diesen Lebensmitteln solltest du auch eine ausreichende Wasserzufuhr nicht vergessen. So werden nicht nur Giftstoffe aus dem Organismus ausgeschieden sondern auch die Darmaktivität wird ein wenig vorangetrieben.

 

Eine funktionierende Verdauung ist wichtig und kann unseren kompletten Alltag entweder positiv oder negativ prägen.

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