Entgiften im Herbst – Darauf musst du achten

Darauf musst du achten, wenn du in der Herbstzeit entgiften willst.

Im Herbst kannst du bestens entgiften, nicht nur um deinen Körper auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, sondern auch um deinen Organismus anzukurbeln, um die dunklen Tage zu trotzen.

 

Schon seit Jahrtausenden wird die Herbstzeit dafür genutzt, um den Körper gründlich zu reinigen. Zwei mal Jährlich solltest du einen kleinen inneren Hausputz machen. Aber Vorsicht, viele machen Fehler dabei! Deswegen erzähle ich dir, worauf du achten solltest.

 

 

Wahrscheinlich hast du es schon mal gehört, die Worte: Entgiften, Entschlacken, Entsäuern, Fasten.
Entgiften heißt, dass Gifte, die sich in deinem gesamten Organismus anheften und eingelagert werden, frei zu machen, zu binden und schnellstmöglich aus dem Körper auszuschleusen.
Hierzu eignen sich Obst, Gemüse, Salat/Blattgrün, Sprossen, Kerne, Samen, wenig Nüsse am besten, viel stilles Wasser, frisch gepresste Säfte und Tee. Gemieden werden in der Detoxzeit industriell verarbeitete Produkte, sowie tierische. Eben jene, die schwer zu verdauen sind.

 

Ziel einer Entgiftungskur ist, den Körper bestmöglich zu unterstützen, von der warmen zur kalten Jahreszeit und im Frühling von der kalten zur warmen. Im Herbst bereiten wir unseren Körper vor, mit der Kälte besser umzugehen, Erkältungen oder gar Krankheiten vorzubeugen und generell eine bessere Organtätigkeit zu erzielen, weil wir auch im Winter mehr Nahrung zu uns nehmen (um uns vor Kälte zu schützen, anderseits durch die leckeren Weihnachtsleckereien).

Wenn es draußen dunkler und kälter wird, muss sich unser Körper umstellen. Wer allgemein wenig grünes Blattgemüse isst und wenig Sonne über den Sommer aufgenommen hat, wird im Winter merken, wie sich das auf’s Gemüt auswirkt. Nicht selten erfahren wir einen Vitamin D Mangel (bester Tipp: Lass die Sonnencreme größtenteils weg!), was auch zu einer Winterdepression führen kann.
Wenn wir im Herbst unsere Energietanks und Vitamin- und Mineralstoffdepots auffüllen, setzen wir einen Grundstein für die kommende Jahreszeit.
So ‘In’ wie das Entgiften auch ist, um so wichtiger ist es, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – denn letztendlich geht es hier um Gifte, die wir loswerden wollen!

 

Darauf musst du achten, wenn du eine Entgiftungskur in der Herbstzeit durchführen möchtest:

 

1. Dein Organismus stellt sich um
Das heißt, dass du das körperlich und höchstwahrscheinlich auch emotional merken wirst. Und das ist auch gut und beabsichtigt so! Je besser du vorher deine Vitamin- und Minerallstoffpuffer auffüllst, desto besser wird es dir beim Entgiften gehen. Du kannst das Tempo bestimmen, wie rasch die Entgiftung von statten gehen soll. Wenn du mehr rohes Obst, Gemüse und Blattgrün (Salat) zu dir nimmst, um so schneller entgiftest du. Möchtest du es langsamer angehen, baue zum Mittag und zum Abendessen warme Suppen, gedünstetes Gemüse und viele Hülsenfrüchte ein.

 

2. Abwechslung muss sein
Es reicht nicht, jeden Tag das selbe zu essen. Einer der größten Fehler ist es, nur das zu essen was wir kennen (Apfel, Banane, Gurke, Tomate, Paprika). Ideal ist es, wenn du dich mal in einem größeren Supermarkt in der Obst/Gemüseabteilung (und auch gerne mal im Biomarkt – dort gibt es mehr Auswahl als im herkömmlichen Einkaufsmarkt) umschaust.
Sei offen und neugierig und probiere neue Sachen aus! Am wertvollsten sind Kohlsorten, mit den richtigen Gewürzen (bspw. Kümmel) kommt dein Körperinneres auch wunderbar damit zurecht. Orientiere dich auch an den Regenbogen: rot, gelb, weiß, orange, grün, violett – es sollte täglich alles dabei sein!

 

3. Unterstützung in der Entgiftungszeit
Am besten ist es, wenn du deinen Körper optimal unterstützt. Denn Gifte lösen ist die eine Sache, sie aus dem Körper zu schleusen die andere. Um eine Resorption der Gifte vorzubeugen und das deine Entgiftungskur kontraproduktiv wird, solltest du mindestens 2 dieser Sachen im Herbst zum entgiften integrieren:

1. Ölziehen – Besonders nach dem Aufstehen tummeln sich die Gifte im Mundraum. Nehme 1EL ÖL und spüle deinen Mund 10 Minuten aus, das Öl auch zwischen den Zähnen ziehen, anschließend im Hausmüll entsorgen (nicht im Waschbecken/Toilette!)

2. Basenbad – Sehr viele Gifte werden über die Haut ausgeschieden. Um Entzündungen und Irritationen vorzubeugen und deinen Körper bestens zu unterstützen, solltest du 1,2x die Woche ein Basenbad nehmen, zB. mit einer Tüte Kaiser Natron.

3. Heilerde – Sie bindet gelöste Gifte im Körper und schützt zB. deine Magenwand und kann sie regenerieren (vorausgesetzt in eine 4-8 Wochen lange, tägliche Anwendung). Hierzu eignet sich Zeaolith oder Bentonit, aber auch Grüne Heilerde am besten. Ich empfehle diese: Bentonit Grüne Heilerde

4. Cassia Fistula (Manna Stange) – Sie ist ein Naturprodukt aus Südostasien und beinhaltet ein süßliches Fruchtfleisch, welsches man von den innen gelegenen Holzplättchen ablutschen kann. Sie reinigt dazu das Blut und die Zellen gleich mit und wirkt abführend – perfekt um all die Gifte aus den Körper (besonders den Darm) zu schleusen. Diese erhältst du günstig bspw. hier: Cassia Fistula

 

4. Wilde Kräuter
Unsere Natur ist voll von wohltuenden und heilenden Kräutern!
Du kannst täglich eine kleine Handvoll wild wachsender Kräuter verwenden, um deinen Körper zu unterstützen: Brennnessel, Löwenzahn, Goldrutenblätter, Vogelmiere.
Mehr zum Thema Wildkräuter findest du hier: 6 Wildkräuter

 

 

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Entgiften im Herbst – allgemein die Entgiftung- ist ein wichtig Thema und du kommst nicht dran vorbei, wenn du dauerhaft gesund und energiereich leben möchtest! 
Wir entgiften rund um die Uhr – je nachdem wie gut sie läuft, ist auch die Organtätigkeit gewährleistet.
Warum du unbedingt intensiver entgiften sollten, erfährst du in diesem Artikel (klick)

 

Alles Liebe
Anja

 

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