Jiaogulan – Kraut der Unsterblichkeit / 5-Blatt Ginseng

Das Kraut der Unsterblichkeit heißt Jiaogulan

Das Jiaogulan-Kraut, welche übersetzt „sich schlängelnde Rankorchidee“ heißt, wird auch „Kraut der Unsterblichkeit“ genannt.
Was es damit auf sich hat, möchte ich dir heute erzählen.


Jiaogulan ist wunderbar, um die Entgiftung des Körpers zu fördern. Schon in der traditionellen chinesischen Medizin wird diese Pflanze sehr geschätzt, ebenso in süd-osten Chinas, wo sie herkommt.

In Europa gewinnt das Jiaogulan-Kraut immer mehr an Bedeutung, und das nicht nur aufgrund der Leichtigkeit der Pflege. Die Pflanze ist eine widerstandsfähige Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, die im heimischen Anbau sehr leicht zu ziehen und zu pflegen ist.
Man sagt auch, dass der Tee der obersten Blätter ohne Stängel, für höchste Qualität sorgt.

 

Hintergrund

Bereits im 15. Jahrhundert galt es in der Ming-Dynastie im Kaiserreich China als ein „Heilkraut gegen die Hungersnot“ und wird heute als „Kraut der Unsterblichkeit“ gerufen.

Man schwört seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas auf die Wirkung der Blättern in Form eines täglich getrunkenen Tees. Dort ist die Jiaogulan-Pflanze als „Xiancao“ bekannt, in etwa übersetzt mit „Kraut der Unsterblichkeit“.

Es ist auffällig, dass in dieser Region viele Menschen leben, die über 100 Jahre alt wurden, bzw. über 100 Jahre alt sind.

 

Inhaltsstoffe

Jiaogulan ist dem Ginseng sehr ähnlich; in diesem Kraut sollen mehr wertvolle und besondere Inhaltsstoffe vorhanden sein.

Als Heilkraut führt die Pflanze seit einigen Jahren vor allem in den USA, den Siegeszug als kostengünstigere Alternative zum Ginseng voran. Den Erfolg verdankt sie ihren Wirkstoffen, den Saponinen. Hier punktet die Pflanze durch eine botanische Besonderheit: Obwohl es sich um eine Pflanze aus der Kürbisfamilie handelt, wurden im Jiaogulan-Kraut sogenannte „Gypenoside“ oder „Gynosaponine“ nachgewiesen.

Ein Teil der Jiagoulan-Gypernosiden entspricht nicht nur denen des Ginsengs. Sondern sie kommen sogar in höheren Konzentrationen vor. Während Ginseng nur 28 Saponine enthält, sind in Gynostemma pentaphyllum 82 Saponine nachweisbar.

Saponine sind in der Hormonsynthese für die wohltuende Wirkung verantwortlich. Hormone werden besonders im weiblichen Körper gebraucht. Deswegen wird Jiaogulan auch „Frauenginseng“ genannt. Doch auch für Sportler ist das Kraut geeignet: Es soll u.a. die Milchsäureproduktionsenken und den Körper schneller nach der Anstrengung regenerieren lassen. So kann es sich vor Wettkämpfen als ein echtes „Sportler-Kraut“ erweisen.

Allein diese Saponine-Stoffgruppe ist schon als eine Art Wunderwaffe zu sehen. Sie hindern Pilze am Wachstum, bekämpfen Entzündungen und da sie in der Lage sind Cholesterin zu binden, verbessern sie ganz nebenbei auch noch unsere Blutfettwerte. Selbst in der Darmkrebs­prävention scheinen sie eine bedeutende Funktion zu haben.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Jiaogulan-Kraut Blutdruck und Cholesterin-Werte positiv beeinflusst. Außerdem unsere Leistung steigert, Krebs zumindest hemmt, den natürlichen Alterungsprozess verlangsamt und so insgesamt auf den ganzen Organismus harmonisierend wirkt.

Der Tee ist bekömmlich und wirkt beruhigend und ausgleichend.

 

Anwendung

Das Jiaogulan-Kraut lässt sich vielerlei verzehren.
Du kannst ganz einfach von der Pflanze die Blätter abpflücken und essen, Der Geschmack ähnelt dem der Ginsengwurzel, ein Mix aus süß-bitter und ein bisschen nach Lakritze.
Ebenso kann er als Salat gegessen und auch wie Gemüse zubereitet werden.

 

Als Tee wird er wie Grüntee zubereitet. Egal ob frisch oder getrocknet, nach dem das frische Wasser aufgekocht wurde, lässt du es ca. 1,2 Minuten abkühlen und gibst anschließend .

Ein gehäufter Teelöffel getrockneter Tee enthält ca. 65-75mg Gypenoside. TIPP: Im Sommer kann man den Tee gut gekühlt trinken – im Winter, je nach Geschmacksintensität, mit einem kleinen Stück Ingwer kombinieren. Auch frische Brennnessel passt zum Aufguss dazu – eine perfekte Detox-Kombination.

 

Bitte beachte:
Jiaogulan ist aufgrund der aktuellen Datenlage in der EU als Novel-Food eingestuft und somit nicht zum Verzehr zugelassen. Entsprechend der Novel-Food Verordnung werden alle Lebensmittel, die vor Inkrafttreten der Verordnung im Jahre 1997 nicht in nennenswertem Umfang für den menschlichen Verzehr verwendet worden sind, als nicht verkehrsfähig eingestuft. Teils jahrhundertlange Erfahrungswerte anderer Länder (z.B. Asien) zur Unbedenklichkeit der Verwendung dieser Novel-Foods werden hierbei nicht berücksichtigt. Verwendung als Potpourri. Mehr Informationen und Anwendungsmöglichkeiten im Internet.

 

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Alles Liebe
Anja

6 Kommentare

  1. tony fang

    sehr gut geschrieben,jiaogulan ist auch eine hautpflege.

    Antworten
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