Intermittierendes Fasten – Alles was du wissen musst und meine Erfahrungen

Intermittierendes Fasten Anleitung

Intermittierendes Fasten, engl. Intermittent Fasting, (oder auch Intervallfasten genannt) ploppt momentan aus allen Ecken auf. Doch ist es auch wirklich effektiv?

Wie ich vor einigen Wochen zum intermittierendes Fasten automatisch kam, was du wissen musst und ob das alles überhaupt sinnvoll ist, erfährst du in diesem Blogartikel.

Was ist Intermittierendes Fasten?

Intermittierendes Fasten ist nur eine Art des Fastens. Hier fastet man allerdings nicht Tage, sondern nur eine kurze Zeit am Tag, abwechselnd mit dem Essen. Sozusagen fasten wir alle über Nacht, damit unser Körper das Gegessene verarbeiten und sich reinigen, erholen und regenerieren kann.
Hier gibt es aber auch unterschiedliche Durchführungen: Das intermittierende Fasten am Tag (von 12-18Uhr essen, die restliche Zeit fasten) oder in der Woche (1 Tag fasten, 1 Tag essen, usw.).
Quasi die Zeit des Essens und des Fastens wechseln sich ab, daher auch der Name Intervallfasten.
Beim normalen Fasten isst man durchgehend während der Fastenzeit nichts.

 

Ist Intermittierendes Fasten sinnvoll?

Aus meiner Sicht immer! Allerdings bin ich nur für das tägliche Intervallfasten.

Schon in meiner Ernährungsberaterausbildung habe ich gelernt, wann der Körper zu welcher Tages- und Nachtzeit aktiv ist, wann die Reinigungsphase beginnt und endet und wie sich Essen allgemein auf dem Körper auswirkt.

 

Meine persönliche Erfahrung

Damals war ich nie ein Fan vom Frühstücken. Aufstehen und gleich etwas in den Körper schütten war für mich unnötig und erschien mir intuitiv unsinnig. Als ich dann später meine Heißhungerattaken bekämpfen wollte und auf gesunde Ernährung umstieg, gewöhnte ich mir das Frühstücken an, um einen vernünftigen Ernährungsgrundboden für den Tag zu legen. Ich fühlte mich okay, der Heißhunger ließ nach.
Seitdem ich meine Arbeitszeit frei bestimmen kann, demnach auch, wann ich aufstehen und Dinge erledigen kann, rückte das Frühstücken immer weiter nach hinten. Seit einigen Wochen höre ich mehr denn je auf meinen Bauch und dem, was mir gut tut, ähnlich dem intuitiven Essen.
Auch im Bezug auf die Entgiftung des Körpers finde ich es sinnvoll, nicht gleich früh um 7Uhr nach dem Aufstehen zu essen. Meist benötigt der Körper früh einfach nur Wasser (nach der nächtlichen Dehydration).

Ich begann also, ganz automatisch die nächtliche Fastenphase zu verlängern.
Fazit: Ich fühle mich sehr gut, wenn ich erst um 12 Uhr frühstücke. Somit meinem Körper Zeit gebe, um Altes zu verdauen, Reste abzutransportieren und sich zu regenerieren.

Schon immer bekam ich Probleme, wenn ich mit unverdautem Essen im Bauch schlafen ging: Einschlafprobleme, öfteren Aufwachen, starkes Schwitzen. Daher ist es für mich auch völlig normal, 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen.

 

Ich habe keine körperlichen Beschwerden oder Magenprobleme mehr, bin früh fit und außerordentlich wach (klar im Kopf) und richtig energetisiert. Sport fällt mir auch viel leichter, wenn ich davor nichts esse.
Momentan esse ich 2/3 der Woche nur 2 Mahlzeiten am Tag, da ich mich zum Frühstück auch gut satt esse. Ich komme prima klar damit.
Wenn man das Richtige isst, seinen Köper ausreichend versorgt, spürt man deutlich den Unterschied. Momentan bin ich auch sehr am Thema dran, ob man überhaupt so viele Kalorien (Grundbedarf) täglich benötigt, wie es die Welt einem vorschreiben möchte. Aber das ist ein ganz anderes Thema und darüber erscheint irgendwann ein separater Artikel.

Was viele nicht Wissen: Wenn du morgens so richtig Hunger, das sogenannte ‚Loch im Magen‘ hast, ist das ein Zeichen, dass dein Körper noch verdaut (und dazu Wasser benötigt). Demnach kein Hunger sondern eher Durst.

 

Ich empfehle dir:

Von 12-18Uhr ist deine Verdauungstätigkeit (im ayurvedischen das Verdauungsfeuer) am stärksten.
Ich empfehle dir nach wie vor, lass das Frühstück nicht aus, sondern verlagere es nach hinten! Fange mit einer Stunde an, einige Tage später mit 2 oder 3. (Daher finde ich frisch gepresste Säfte am morgen ideal, denn sie versorgen dich mit Nährstoffen, aber dein Körper bekommt noch die Ruhe, die er benötigt.) Schaue, ob es dir gut tut und wie dein Körper reagiert.

Ideal ist, um 11/12Uhr zu frühstücken. Vollkorngetreideprodukte (ich empfehle Flocken) und glutenfreie Alternativen, frisches Obst und Pflanzenmilch sind ideal, dass du dich nicht träge und müde fühlst, einen Grundboden für den Tag schaffst und Heißhunger vorbeugst (Konstanthalten des Blutzuckerspiegels).

Nehme um 14/15Uhr das Mittagessen zu dir. Wenn du das Richtige isst (also nicht unbedingt triefendes Fastfood, Fertiggerichte oder andere stark industriell verarbeitete und kalorienreiche Nahrungsprodukte, kannst du dich richtig satt essen. Kohlenhydrate und Fette sind erlaubt (also die gesunden).
Gegen 18/19Uhr nehme das Abendessen zu dir. Ich rate dir nährstoffreich zu essen, denn damit unterstützt du deinen Körper bei der Verdauungsarbeit, bei der Entgiftungsarbeit, sowie bei der nächtlichen Regeneration.

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Alles Liebe
Anja

7 Kommentare

  1. Melanie

    Hallo Anja,

    ich will heute wieder mit dem IF anfangen. Habe es 14 Tage wegen privater Turbulenzen unterbrochen und will aber nicht den “Schlendrian” wieder ganz einziehen lassen 😉 Ich habe bisher die 14/10-Variante gemacht.

    Es ist so, dass ich morgens regulär um 5 Uhr aufstehe und nach einer halbstündigen Pause wegen meiner Schilddrüsentabletten einen Kaffee mit Sojamilch trinke. Bisher war es so, dass ich bis zum Frühstück um 10 Uhr mit Wasser überbrückt habe, dann am Nachmittag einen Latte Macchiato mit einem Keks o.ä. verdrückt habe und bis 20 Uhr mein Abendessen gegessen habe. Leider ist es an mindestens 2 Tagen in der Woche nicht möglich, um 18 Uhr zu essen, da wir bis 19.30 Uhr unterwegs sind.

    Heute Morgen habe ich dann spontan beschlossen, wieder anzufangen.
    Habe wohl schon einen Latte Macchiato getrunken, aber habe dann im Büro neben dem Wassertrinken noch eine Tasse Sojamilch mit seit gestern Abend eingeweichten Chia Samen getrunken. Habe momentan keinen Hunger und würd das jetzt auch gern bis 12 Uhr rauszögern.

    Nun meine Frage:
    Kann ich jetzt anfangs jeden Morgen eine Chia-Sojamilch trinken, um die Zeit bis 12 Uhr zu überbrücken, da die Chia Samen ja auch recht wenig Kalorien haben und die “Reinigungsphase” nicht unbedingt unterbrechen.

    Über eine Info würde ich mich sehr freuen !

    Viele Grüße

    Melanie

    Antworten
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